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LGBT-Katholiken in den USA diskutieren 40 Jahre nach dem Vatikanbrief über Homosexualität über seine Folgen

Kardinal Joseph Ratzinger (vorne, zweiter von rechts) beim Katholikentreffen in Dresden am 10. Juli 1987. In WebP konvertiert. Bundesarchiv, Bild 183-1987-0710-035 / Hiekel, Matthias / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 DE.
Kardinal Joseph Ratzinger (vorne, zweiter von rechts) beim Katholikentreffen in Dresden am 10. Juli 1987. In WebP konvertiert. Bundesarchiv, Bild 183-1987-0710-035 / Hiekel, Matthias / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 DE.

Die US-Organisation New Ways Ministry, die mit LGBT-Katholiken arbeitet, veröffentlichte am 7. November 2026 einen Beitrag über die Folgen des vatikanischen Schreibens zur Seelsorge für homosexuelle Menschen. Zum 40. Jahrestag des Dokuments hat die US-Organisation DignityUSA vier Gespräche angesetzt. Das abschließende Online-Treffen ist für den 10. November geplant.

Das Schreiben der Glaubenskongregation trägt das Datum 1. Oktober 1986. Unterzeichnet wurde es vom Präfekten der Kongregation, Kardinal Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI. Es wurde am 30. Oktober veröffentlicht, kurz vor Halloween. Daher rührt sein Beiname „Halloween-Brief“. Die Kongregation betrachtete gleichgeschlechtliche Anziehung für sich genommen nicht als Sünde, bezeichnete sie aber als objektiv ungeordnet und gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen als moralisch inakzeptabel. Das Schreiben verurteilte auch Gewalt gegen homosexuelle Menschen und forderte, Organisationen die Unterstützung zu entziehen, die von der kirchlichen Lehre abwichen.

DignityUSA-Geschäftsführerin Marianne Duddy-Burke erinnert sich, dass Diözesen LGBT-Gruppen nach der Veröffentlichung die Nutzung kirchlicher Räume verweigerten. Einige Gläubige verließen die katholische Kirche, andere engagierten sich weiter in diesen Gruppen. Das konservative Medium LifeSiteNews kritisierte die Jubiläumsreihe von New Ways Ministry als Versuch, die katholische Lehre zu gleichgeschlechtlichen Beziehungen zu ändern.

Im Mai berichtete Uránia über einen Bericht einer vatikanischen Arbeitsgruppe, in dem zwei verheiratete schwule Katholiken ihre Erfahrungen in der Kirche schilderten.

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