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Trans Menschenrechtlerin Nayab Ali nimmt als Teil der pakistanischen Delegation an UN-Sitzungen teil

Gebäude A des Palais des Nations in Genf, in dem der Ausschuss tagte. Archivfoto von 2001. Filzstift / Wikimedia Commons, Gemeinfrei.
Gebäude A des Palais des Nations in Genf, in dem der Ausschuss tagte. Archivfoto von 2001. Filzstift / Wikimedia Commons, Gemeinfrei.

Die pakistanische trans Menschenrechtlerin Nayab Ali nahm am 3. und 4. November 2026 als Mitglied der offiziellen Delegation ihres Landes an den Sitzungen des UN-Ausschusses für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte in Genf teil. Wie die pakistanische Presse- und Informationsabteilung mitteilte, gehörte Ali der Delegation als Expertin für die Rechte von trans Menschen an. Geleitet wurde sie vom Staatsminister für Recht und Justiz, Aqeel Malik.

Der Ausschuss prüfte den zweiten periodischen Bericht Pakistans zur Umsetzung des Internationalen Pakts über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte. Laut dem UN-Bericht über die Sitzungen erörterten die Sachverständigen die Gesundheitsversorgung, den Sozialschutz und die Arbeitsbedingungen. Sie fragten auch, wie die Behörden Lücken beim Schutz vor Diskriminierung schließen wollen, unter anderem aufgrund der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität.

Die Delegation verwies in ihrer Antwort auf ein Zentrum in Islamabad, das trans Menschen vorübergehende Unterkunft sowie medizinische und psychologische Hilfe bietet. Pakistans Vertreter nannten außerdem spezielle Anlaufstellen der Polizei und eine Telefonhotline für Meldungen von Belästigung und Gewalt. Ausschussmitglied Julieta Rossi wies darauf hin, dass manche Aussagen der Delegation von Angaben der Zivilgesellschaft und der UN-Sonderverfahren abwichen.

Übersetzung eines Ausschnitts: „Pakistan bekräftigte sein Bekenntnis zur schrittweisen Verwirklichung wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Rechte.“

Vor den Sitzungen legte Amnesty International dem Ausschuss eine Stellungnahme vor. Die Organisation forderte Pakistan auf, die im Pakt verankerten Rechte in nationales Recht aufzunehmen, damit sich Menschen vor Gericht unmittelbar darauf berufen können.

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