Berliner CSD fordert Unterstützung für die Bewerbung um die WorldPride 2032

Die Mitglieder des Berliner CSD e. V., der den Christopher Street Day in der Hauptstadt organisiert, verabschiedeten am 3. November in Berlin einen Beschluss zur Bewerbung um die WorldPride 2032. Die künftige Berliner Landesregierung soll sich nach ihrer Forderung im Koalitionsvertrag dazu verpflichten, die Bewerbung politisch und finanziell zu unterstützen.
Der Aufruf richtet sich an die Berliner Landesverbände von Linken, Grünen und SPD. Die drei Parteien nahmen am 2. November Koalitionsverhandlungen auf. In ihrer Sondierungsvereinbarung wird die WorldPride nicht erwähnt. Wie queer.de berichtet, bedauerte CSD-Vorstandsmitglied Marcel Voges die Auslassung und sagte, er setze nun darauf, dass die Bewerbung in den Koalitionsvertrag aufgenommen werde.
Bereits im Juli hatten die Berliner queeren Parteiorganisationen von Linken, Grünen, SPD, CDU und FDP die Bewerbung in einer gemeinsamen Erklärung unterstützt. Sie forderten Mittel sowohl für die Bewerbung als auch für das Festival selbst, falls Berlin den Zuschlag erhält.
Der Berliner CSD kündigte im Juni seine Bewerbung an. Erhält Berlin den Zuschlag, findet die WorldPride, ein internationales LGBT-Festival, zum ersten Mal in Deutschland statt. Über den Austragungsort stimmen die Mitglieder des internationalen Dachverbands InterPride ab.
Uránia berichtete bereits über das Programm, mit dem sich Bangkok um die WorldPride 2030 bewarb.


