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Kolumbiens Ombudsstelle stellt Programm gegen die Diskriminierung von Frauen und LGBT-Menschen vor

Archivfoto: Iris Marín Ortiz, 30. August 2024. Juan Diego Cano / Präsidialamt Kolumbiens / Wikimedia Commons. Gemeinfrei. Verkleinert und ohne Zuschnitt in WebP umgewandelt.
Archivfoto: Iris Marín Ortiz, 30. August 2024. Juan Diego Cano / Präsidialamt Kolumbiens / Wikimedia Commons. Gemeinfrei. Verkleinert und ohne Zuschnitt in WebP umgewandelt.

Die kolumbianische Ombudsstelle hat am 28. Oktober 2026 in der Hauptstadt Bogotá das Zehnjahresprogramm Huitaca vorgestellt. Es soll die Gleichstellung der Geschlechter und die Nichtdiskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität fördern. Nach Angaben der Behörde leitete Ombudsfrau Iris Marín Ortiz die Vorstellung am nationalen Hauptsitz.

Laut Ombudsstelle wurde das Programm mit der Resolution Nr. 1377 von 2026 angenommen und ersetzt die Regelung von 2020. Es umfasst Arbeitsbedingungen, interne Regeln und die Menschenrechtsarbeit der Institution. Die Umsetzung soll anhand jährlicher Aktionspläne erfolgen.

Das Programm hat vier Schwerpunkte: den Umgang mit Stereotypen am Arbeitsplatz, die Berücksichtigung einer Geschlechterperspektive in der Verwaltung, die Reaktion auf Gewalt gegen Frauen und vorurteilsbedingte Gewalt sowie die Schulung der Beschäftigten. Als Nächstes sind regionale Treffen, Schulungen und die Entwicklung von Arbeitsinstrumenten vorgesehen.

Grundlage ist eine interne Bestandsaufnahme von Juni bis Oktober 2025 unter Beteiligung von Beschäftigten, Auftragnehmern und Regionalstellen. Die Behörde teilt mit, UN Women habe das Programm fachlich geprüft, zivilgesellschaftliche Organisationen hätten an der Beratung mitgewirkt und die kanadische Botschaft werde die erste Umsetzungsphase begleiten.

Die kolumbianische Ombudsstelle ist eine staatliche Menschenrechtsinstitution, die in der Verfassung von 1991 verankert ist. Laut ihrer institutionellen Darstellung verfügt sie über Verwaltungs- und Haushaltsautonomie. Huitaca regelt die Arbeit dieser Behörde.

Uránia berichtete zuvor über einen Bericht der kolumbianischen Organisation Caribe Afirmativo zur Gewalt gegen LGBT-Menschen. In ihrer Darstellung der Untersuchung meldete die Organisation für 2025 insgesamt 1.184 von Bedrohungen betroffene Personen sowie Fälle häuslicher und sexueller Gewalt.

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