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Medien: Kontrolle wegen „LGBT-Propaganda“ bei Halloween-Party in Moskau

Gäste des Moskauer Clubs Bizarre während der Razzia in der Nacht zum 1. November 2026. Veröffentlicht von Baza; Fotograf nicht genannt.
Gäste des Moskauer Clubs Bizarre während der Razzia in der Nacht zum 1. November 2026. Veröffentlicht von Baza; Fotograf nicht genannt.

In der Nacht zum 1. November 2026 unterbrach die Polizei eine Halloween-Party im Club Bizarre an der Straße Leninskaja Sloboda in Moskau. Wie Kommersant berichtete, befanden sich etwa 200 Menschen im Lokal, viele davon kostümiert.

Die Gäste mussten sich mit dem Gesicht nach unten auf den Boden legen. Anschließend wurden ihre Ausweise kontrolliert. Nach Angaben der Zeitung wurde keiner der Clubgäste festgenommen.

Die Telegram-Kanäle Shot und Baza verbreiteten die Darstellung, es sei um eine Kontrolle auf „LGBT-Propaganda“ gegangen. Baza bezeichnete die Angaben als vorläufig.

Die Clubleitung erklärte später, die Kontrolle habe keine Verstöße ergeben und gegen den Club seien keine Beanstandungen erhoben worden. Laut Meduza entschuldigten sich die Veranstalter bei den Gästen für den unterbrochenen Abend und versprachen jedem drei kostenlose Besuche bis Jahresende.

Meduza beschreibt Bizarre als privaten Swingerclub und erinnert daran, dass Sicherheitskräfte dort bereits im Dezember 2024 und im Mai 2025 erschienen waren. Die jüngste Razzia fand während einer Halloween-Mottoparty statt.

Uránia berichtete bereits über eine Polizeirazzia im Schwulenclub Cabaret in Sankt Petersburg. Auch damals brachten Medien die Kontrolle mit dem Verdacht auf „LGBT-Propaganda“ in Verbindung.

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