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Türkische Kampagne für die Freilassung von LGBT-Aktivisten unterstützt Proteste gegen Zensur

Die Kampagne „Wir fordern Freiheit“ (Özgürlük İstiyoruz), die sich für die Freilassung von LGBT-Aktivisten in der Türkei einsetzt, unterstützt Journalistenproteste gegen Zensur, die am 24. Oktober 2026 in zehn Städten stattfinden sollen. Über den Aufruf zur Teilnahme berichtete ÜniKuir am 23. Oktober.

Derselbe Aufruf erschien bereits am 21. Oktober auf dem Portal Kaos GL. Die Kampagne begründete ihre Unterstützung mit der Inhaftierung von Kaos-GL-Vertretern und der freien Journalistin Tuğba Tekerek. Die Erklärung nennt auch die Sperrung von T24 wegen LGBT-Nachrichten und Einschränkungen für Konten zu LGBT-Rechten. Dies sind die Argumente der Kampagnenmitglieder.

Zu den Organisatoren gehören die Journalistengewerkschaft der Türkei (TGS), die Mediengewerkschaft DİSK Basın-İş und der Journalistenverband der Türkei. Laut Bianet wenden sich die Berufsorganisationen gegen die Festnahme von Journalisten, die Einsetzung von Treuhändern in Medienunternehmen sowie die Sperrung von Websites und sozialen Medien. Sie luden Gewerkschaften, Anwaltskammern, zivilgesellschaftliche Organisationen und die Bevölkerung zur Teilnahme ein.

Nach dem veröffentlichten Zeitplan ist der Treffpunkt in Istanbul um 13 Uhr an der Stierstatue in Kadıköy, in der Hauptstadt Ankara um 14 Uhr an der Kreuzung Kolej und in Izmir um 14 Uhr vor dem Kulturzentrum Türkan Saylan. Alle Zeiten sind Ortszeiten; es handelt sich um Ankündigungen, nicht um Berichte über bereits erfolgte Proteste.

Übersetzung des TGS-Beitrags: „Sendesperren, Schließungen, Treuhänder, Gefängnis, Zensur… Wir schweigen nicht: Am 24. Oktober gehen wir für die Pressefreiheit auf die Straße!“

Uránia berichtete bereits über den Start von „Wir fordern Freiheit“ nach den Festnahmen im September in der Türkei. Die Initiative fordert die Freilassung der Inhaftierten und die Aufhebung von Einschränkungen für LGBT-Organisationen.

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