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US-Senatskandidat Abdul El-Sayed fordert Schutz für transgeschlechtliche Gefangene

Abdul El-Sayed bei einem Treffen mit Wählern in Michigan, 22. Oktober 2025. Foto: Conlan Houston / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Verkleinert, WebP.
Abdul El-Sayed bei einem Treffen mit Wählern in Michigan, 22. Oktober 2025. Foto: Conlan Houston / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Verkleinert, WebP.

Der Demokrat Abdul El-Sayed, Kandidat für den US-Senat in Michigan, hat am 21. Oktober 2026 in Detroit zum Schutz von Gefangenen vor Gewalt aufgerufen. Er antwortete auf eine Frage zu trans Frauen in Männergefängnissen. Seine Antwort ist in der Aufzeichnung der Veranstalter etwa ab Minute 51:28 zu finden.

Wie CBS Detroit berichtete, fand das Treffen mit Überlebenden des Missbrauchs durch Jeffrey Epstein im Norwood statt, das veröffentlichte Akten zu dessen Fall ausstellte. Eine anwesende Person fragte El-Sayed nach sexueller Gewalt gegen trans Frauen in Männereinrichtungen und nach Unterstützung für diese Gefangenen.

El-Sayed führte gefährliche Bedingungen auf unzureichende Investitionen in die Sicherheit zurück. Entscheidungen, die Menschen Gefahren aussetzen, bezeichnete er als „unglücklich“. Gewalt müsse verhindert werden, und der Staat müsse alle Inhaftierten schützen, die nicht selbst für ihre Sicherheit sorgen könnten.

Konkrete Maßnahmen nannte der Kandidat nicht. Er stellte auch nicht klar, ob er eine Verlegung von trans Frauen in Frauengefängnisse befürwortet. Darauf verwies Breitbart in seinem Bericht vom 22. Oktober.

In seinem Wahlprogramm unterstützt El-Sayed das Recht von Patienten und Ärzten, über Behandlungen einschließlich geschlechtsangleichender Versorgung zu entscheiden. Er lehnt auch die Kriminalisierung von Medikamenten sowie Finanzierungskürzungen für medizinische Einrichtungen zur Einschränkung von Behandlungen ab.

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump vertritt einen anderen Standpunkt: Mit seiner Verfügung vom 20. Januar 2025 wies er an, trans Frauen nicht in Fraueneinrichtungen des Bundes unterzubringen. Das Weiße Haus begründete diese Politik mit dem Schutz der Rechte, Privatsphäre und Sicherheit von Frauen.

Ein gesonderter Rechtsstreit betrifft die geschlechtsangleichende medizinische Versorgung in Bundesgefängnissen. Am 21. Oktober lehnte der Oberste Gerichtshof den Eilantrag der Regierung im Fall Trump v. Kingdom ab. Damit bleibt während des Verfahrens die gerichtliche Anordnung bestehen, welche die Einschränkungen dieser Versorgung blockiert. Es handelt sich weder um eine endgültige Sachentscheidung noch um ein Urteil zur Unterbringung von Gefangenen.

Urania berichtete bereits über den Rechtsstreit um trans Frauen in Männergefängnissen in Oregon und den Antrag der Trump-Regierung im Verfahren zur medizinischen Versorgung.

Foto: Conlan Houston / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Archivaufnahme vom 22. Oktober 2025; verkleinert und in WebP umgewandelt.

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