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Die italienische Senatorin Mariastella Gelmini skizziert einen moderat-konservativen Ansatz für LGBT-Rechte

Die Senatorin Mariastella Gelmini, die die Partei Noi Moderati innerhalb der regierenden italienischen Mitte-Rechts-Koalition unter Giorgia Meloni vertritt, hat eine moderat-konservative Haltung zu LGBT-Rechten skizziert. In einem Interview mit der Zeitung il Giornale am 3. September 2026 erklärte sie, dass zivile Partnerschaften für gleichgeschlechtliche Paare eine geregelte Angelegenheit seien und es kein Zurück geben werde, lehnte jedoch die Ideen der gleichgeschlechtlichen Ehe und der Adoption durch solche Paare ab.

Gelmini bezeichnete derartige Forderungen als „Exzesse der Gay Pride“ (eccessi da Gay Pride) und wies darauf hin, dass diese Art von Radikalismus lediglich eine Plattform für rechtsextreme Politiker wie Roberto Vannacci schaffe. Ihr zufolge funktionieren diese Forderungen in Italien ähnlich wie die Woke-Kultur in den USA, die zum Aufstieg des Trumpismus beigetragen habe.

Gleichzeitig betonte die Senatorin das Festhalten ihrer Partei am traditionellen Familienmodell aus Mutter, Vater und Kindern und nannte dessen Verteidigung ein gesellschaftliches Interesse, insbesondere um den demografischen Winter Italiens zu überwinden. Diese Erklärung veranschaulicht das gegenwärtige politische Gleichgewicht innerhalb des Mitte-Rechts-Blocks des Landes, das den Status quo in Bezug auf die Grundrechte homosexueller Menschen akzeptiert, während es weitere Gesetzesänderungen ablehnt.

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