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Universität Ibaraki entlässt Dozenten wegen homophober und rassistischer Äußerungen im Unterricht

Die Nationale Universität Ibaraki in Japan hat die Entlassung eines 50-jährigen außerordentlichen Professors der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften bekannt gegeben, der während seines Unterrichts systematisch diskriminierende Äußerungen gegenüber rassischen und sexuellen Minderheiten gemacht hat. Einer Erklärung der Universitätsleitung zufolge trat die Entscheidung zur Entlassung bereits am 31. Juli 2026 in Kraft, wurde aber erst am 1. September öffentlich gemacht.

Den Ermittlungen zufolge machte der Dozent über drei Jahre lang, von April 2019 bis Juli 2022, unangemessene Kommentare. Nach Beschwerden von Studierenden sprach die Universitätsleitung wiederholt Warnungen aus und forderte ihn dreimal offiziell auf, seine diskriminierende Rhetorik in den Vorlesungen einzustellen. Trotzdem erklärte der außerordentliche Professor, dass er nicht beabsichtige, die Inhalte seiner Lehre zu ändern, und dass ihm die Unzufriedenheit der Studierenden egal sei. Aufgrund seiner Weigerung, den Anweisungen Folge zu leisten, entband ihn die Universität bereits im Herbst 2022 von seinen Lehraufgaben und hat sich nun für eine vollständige disziplinarische Entlassung entschieden.

Der Präsident der Universität, Yasuhiro Sagawa, entschuldigte sich bei den betroffenen Studierenden und betonte, dass ein solches Vorgehen einen Mangel an Bewusstsein und Verantwortung zeige, der von einem Universitätsprofessor erwartet werde, und in einer Bildungseinrichtung absolut inakzeptabel sei. Die Universität entschied sich, die genauen Zitate des entlassenen Mitarbeiters nicht zu veröffentlichen, um eine sekundäre Traumatisierung der Studierenden zu vermeiden.

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