Der deutsche konservative Politiker Jens Spahn tritt wegen Leihmutterschaft für ihn und seinen Ehemann zurück
Jens Spahn (46), Vorsitzender der Unionsfraktion (CDU) im Deutschen Bundestag, gab seinen Rücktritt bekannt. Die Entscheidung fiel nach Kritik aus den eigenen Reihen, nachdem der Politiker und sein Ehemann mithilfe einer Leihmutter in den USA ein Kind bekommen hatten.
Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten, jedoch erlaubt das Gesetz die Erziehung von Kindern, die auf diese Weise im Ausland geboren wurden. Dennoch lehnt die CDU die Legalisierung der Leihmutterschaft konsequent ab und bestätigte diese Haltung bei einer Abstimmung im Februar 2026.
In seiner Erklärung betonte Spahn, dass sein privates Glück der Familiengründung nicht mit seinem politischen Amt vereinbar sei. Bundeskanzler Friedrich Merz nannte den Rücktritt seines Verbündeten “richtig und unvermeidlich” und betonte die Bedeutung der politischen Glaubwürdigkeit und der Beibehaltung der Parteiposition in dieser Frage.
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