Stadtrat von Minneapolis billigt Legalisierung von Badehäusern für Erwachsene
Am Donnerstag hob der Stadtrat von Minneapolis eine Verordnung aus dem Jahr 1988 auf, die den Betrieb von Badehäusern und Sex-Clubs für Erwachsene verbot. Dieses Verbot wurde auf dem Höhepunkt der HIV/AIDS-Epidemie eingeführt. Die Entscheidung wurde mit einer Mehrheit von neun zu zwei Stimmen getroffen.
Wie LGBTQ Nation berichtet, ist die Aufhebung des Verbots das Ergebnis einer Kampagne, die seit 2017 von Menschenrechtsorganisationen geführt wird. Im Jahr 2023 wurde die Coalition for Safe Sex Spaces gegründet, die sich für die Streichung von Gesetzesformulierungen einsetzte, die sich gegen LGBTQ+-Personen und Menschen mit HIV richteten.
Vertreter des öffentlichen Gesundheitswesens weisen darauf hin, dass die Legalisierung solcher Einrichtungen bei der HIV-Prävention helfen wird, da sie den Kontakt zu schwer erreichbaren Bevölkerungsgruppen ermöglicht. Im Jahr 2018 setzten sich die Stadtbehörden das Ziel, dass bis 2030 90 % der Menschen mit HIV ihren Status kennen und behandelt werden.
Die verabschiedeten Verordnungen sind der erste Schritt zur Schaffung eines Systems für Flächennutzung, Lizenzierung und Regulierung solcher Einrichtungen in Minneapolis. Es wird erwartet, dass Bürgermeister Jacob Frey die Dokumente unterzeichnet, woraufhin mit der Ausarbeitung der entsprechenden Vorschriften begonnen wird.
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