<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Queerness-of-Russian-Folklore on Uránia</title><link>https://urania.institute/de/categories/queerness-of-russian-folklore/</link><description>Recent content in Queerness-of-Russian-Folklore on Uránia</description><generator>Hugo</generator><language>de-de</language><lastBuildDate>Mon, 06 Apr 2026 00:00:00 +0000</lastBuildDate><atom:link href="https://urania.institute/de/categories/queerness-of-russian-folklore/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>LGBT-Tschastuschki aus Sammlungen des 20. Jahrhunderts</title><link>https://urania.institute/de/posts/courses/russian-queer-history/lgbt-chastushki-20-veka/</link><pubDate>Mon, 06 Apr 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://urania.institute/de/posts/courses/russian-queer-history/lgbt-chastushki-20-veka/</guid><description>&lt;p&gt;Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hielten viele Folkloristen die Tschastuschka (eine kurze russische Volksliedstrophe) für ein „niederes“ und zweitrangiges Genre. Einer der ersten, der dieser Sicht systematisch widersprach, war der Ethnograph Dmitri Selenin. In seinen Arbeiten wird die Tschastuschka als Form individueller Äußerung beschrieben, die auf reale soziale Konflikte reagiert, darunter familiärer Druck und Einschränkungen bei der Partnerwahl.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Muschik-Masleniza: eine Masleniza-Figur in Gestalt eines als Frau verkleideten Mannes</title><link>https://urania.institute/de/posts/courses/russian-queer-history/muzhik-maslenitsa/</link><pubDate>Thu, 18 Dec 2025 22:45:37 +0700</pubDate><guid>https://urania.institute/de/posts/courses/russian-queer-history/muzhik-maslenitsa/</guid><description>&lt;p&gt;Masleniza ist die russische Bezeichnung für die Butterwoche, die letzte Woche vor der Großen Fastenzeit im orthodoxen Kalender. Ihr Datum ändert sich jedes Jahr, da es an Ostern gebunden ist. In dieser Woche ist Fleisch bereits aus der Ernährung ausgeschlossen, während Butter, Milchprodukte und Eier noch erlaubt sind. Blini wurden nach und nach zum bekanntesten Festmahl der Saison und zu einem der erkennbarsten Symbole der Masleniza.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Russische Folklore ohne Zensur — Ausgewähltes aus Afanassjews «Geheimen Märchen»</title><link>https://urania.institute/de/posts/courses/russian-queer-history/russian-fairy-tales/</link><pubDate>Sun, 22 Sep 2024 22:45:37 +0700</pubDate><guid>https://urania.institute/de/posts/courses/russian-queer-history/russian-fairy-tales/</guid><description>&lt;p&gt;Wir haben drei russische Volksmärchen für Erwachsene ausgewählt, um eines zu zeigen: Die Folklore unserer Vorfahren war offenherziger und mutiger, als man es sich gewöhnlich vorstellt. Neben den vertrauten Märchenmotiven — sprechenden Tieren und magischen Verwandlungen — begegnen darin Themen wie Körperlichkeit, artübergreifender Sex, riesige Phallusse, Fesselung und homosexuelle Motive.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der Bogatyr in Frauenkleidern: eine russische Byline über Michailo Potyk, der sich als Frau verkleidet</title><link>https://urania.institute/de/posts/courses/russian-queer-history/potik/</link><pubDate>Sun, 29 Oct 2023 22:45:37 +0700</pubDate><guid>https://urania.institute/de/posts/courses/russian-queer-history/potik/</guid><description>&lt;p&gt;Die russischen Bylinen (epische Heldenlieder) enthalten einen seltenen Stoff über den Bogatyr (epischen Recken) Michailo Potyk, der sich zweimal in Frauenkleidung verkleidet. Warum tut er das? Und wie wirkt dieses Motiv innerhalb des Epos? Dieser Artikel gibt die Handlung der Byline in Kurzform wieder und verweilt dann ausführlich bei den beiden Episoden, in denen die Verkleidung auftritt: einmal als Mittel, um Feinde zu besiegen, und einmal, um das Leben des Helden zu retten.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>