„Der Kampf unseres Lebens“ – Ein Buch von David Levithan und Gabriel Duckels über die HIV-Krise in den USA
Die Geschichte der Epidemie, erzählt durch Archive, Interviews und Gedichte: wie staatliche Gleichgültigkeit radikalen Aktivismus hervorbrachte.
Im April 2026 veröffentlichte der Knopf-Verlag das Buch „Der Kampf unseres Lebens: AIDS in Amerika“ (The Fight of Our Lives: AIDS in America). Der amerikanische Schriftsteller David Levithan und der britische Forscher Gabriel Duckels haben eine journalistische Geschichte der HIV-Epidemie in den Vereinigten Staaten zusammengestellt. Das Buch richtet sich an die breite Öffentlichkeit und an Teenager. Die Autoren zeigen, wie die Gleichgültigkeit der Regierung in den 1980er und 1990er Jahren die LGBT-Gemeinschaft dazu zwang, selbstständig für Behandlung und Überleben zu kämpfen.
In ihrer Untersuchung weichen die Autoren von einer trockenen Chronologie ab und kombinieren Archivdokumente, Interviews, Nachrichtenberichte, Gedichte und Nachrufe. Durch diese Zeugnisse erzählen Levithan und Duckels die Geschichten bestimmter Personen: des Schauspielers Rock Hudson, des Teenagers Ryan White, des Basketballspielers Magic Johnson und des kubanisch-amerikanischen Aktivisten Pedro Zamora.
Die Fachwelt hat das Buch mit Zustimmung aufgenommen. Das Magazin Publishers Weekly nannte es ein „emotional resonantes Porträt“ und ein „umfassendes Werk über Schmerz, Verlust und hart erkämpfte Hoffnung“. Die Publikation Kirkus Reviews merkte an, dass die Autoren „die Balance zwischen gründlicher Recherche und Zugänglichkeit für Teenager gewahrt haben“. Nach Ansicht des Magazins „ehrt das Buch die Toten und inspiriert die Lebenden“. Das School Library Journal betonte, es sei ein „wichtiges historisches Dokument, das in jeder Bibliothek stehen sollte“.
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